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"Ziemlich genau vor 75 Jahren, an Pfingsten, wurde das Bundeslager
der Deutschen Freischar (nicht all zu weit von hier in der Heide), von
der damals herrschenden Partei aufgelöst und die Bünde wurden
verboten. Heute können wir uns kaum vorstellen, wie das gewesen sein
mag, plötzlich das Lager zu räumen und nach Hause fahren zu
müssen. Und plötzlich vor einer Zukunft zu stehen, die auf einmal
ganz anders aussah, als viele sie sich vorgestellt hatten; in der nicht
mehr auf Fahrt gegangen werden durfte und "Bündische Umtriebe"
verboten wurden.
Dies ist für uns heute Geschichte, aber ein bekanntes Sprichwort
sagt, dass wir die Kenntniss der Geschichte brauchen, um die Zukunft zu
gewinnen. Das Wissen um die Geschichte lässt uns gerüstet sein
für die Zukunft. Eine Zukunft, in der wir Vergleichbares nicht erleben
wollen!
Diese Zukunft, wann fängt sie eigentlich an?
Wann beginnt sie? Morgen, nächsten Monat oder in 5 Jahren?
Die Zukunft fängt immer im JETZT an, denn: Heute war Gestern Morgen.
Und Morgen ist das Heute Gestern.
Und wer ist verantwortlich für meine / unsere Zukunft?
Die Gesellschaft, der Staat, meine Lehrer / Vorgesetzten oder meine Eltern?
Haben die für meine Zukunft zu sorgen?
Nein, meine Zukunft ist in erster Linie MEINE Angelegenheit,
ich bin für sie verantwortlich
- und kein anderer-
- Meine Zukunft muss ich schon selber gestalten
- Ich kann/muss sie auch selber beeinflussen
- Ich kann sie natürlich auch geschehen lassen, habe dann aber eben
keinen Einfluss darauf
- "In Zukunft" oder "später mal" ist eine sehr
lange, das heißt, oft eine zu lange Zeit
Schiebt Dinge die euch wichtig sind nicht auf, tut sie jetzt, sonst
kann es zu spät sein!
Also:
Meine Zukunft gestalte Ich Mir
gestalten Wir Uns
gestalten Wir mit - für Uns Alle
Da wir ja nicht alleine sind auf dieser Welt, geht uns die Zukunft für
alle etwas an. Denn Zukunft ist ja nicht nur eine individuelle, sondern
auch eine kollektive Angelegenheit.
Damit wir in 30 Jahren immer noch ein Bundeslager besuchen können
(egal wie innovativ es auch gestaltet ist), müssen wir heute an unserer
Zukunft - den Horten - arbeiten.
Nicht jeder ist dafür gemacht, Hortenführer
zu sein oder gar Bundesjungenschaftsführer, aber (mit-) arbeiten
können wir alle. Sei es als Unterstützer für einen Pimpfen
oder eine Horte, mit der Übernahme eines Amtes wie das Bundesamt
oder Ehrengericht, das Heranholen von Wasser oder als Ersthelfer auf dem
Bundeslager.
Es gibt viele Möglichkeiten, die Zukunft zu gestalten.
Eurem/unserem Erfindungsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.
Lasst uns die Zukunft beginnen.
Jetzt!
Hexe - Pfingsten 2008 / Gifhorn
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