Heckenuni 2004

Estland / Eesti / Estonia

Heckenuni Estland 2004

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Leben in Estland Eisbären? Hat Estland einen König? Warum nennt man die Esten ein Volk von Sängern? Was macht der Este am Wochenende? Nicht alle dieser Fragen fanden bei der Heckenuni im August 2004 in Estland eine Antwort - aber doch viele.

Die Hin- oder Rückreise ging für die meisten über die alte Hansestadt Tallinn; mit knapp 400.000 Einwohnern eine eher kleine und beschauliche Hauptstadt.

Zur Heckenuni trafen dann in Kalda talu knapp 20 FreischärlerInnen ein. Der Hof Kalda talu liegt im Süden Estlands, nur wenige Kilometer von der Grenzstadt Valga entfernt. Hier betreibt Oldchurch (VCP) einen kleinen Campingplatz und Bed & Breakfast, ergänzt durch einen *Pubi*, der in der Dämmerung willkommene Zuflucht vor den angreifenden Insektenscharen bot. Oldchurch hatte auch wesentlich das Programm mit vorbereitet, das mit einem ausgedehnten Rundgang durch Valga und den lettischen Teil der Stadt, Valka, sowie einem Informationsgespräch bei der Bezirksverwaltung begann.

Das Programm wurde in den nächsten Tagen auf vielfältige Weise fortgesetzt. Zum einen mit Gesprächen und Referaten, darunter einem einführenden Überblick über die estnische Geschichte von Enno Tanilas, Pfarrer von Karula, und Informationsgesprächen zur Wirtschaft der Region und dem Bildungs- und Schulwesen. Zum anderen gab es Exkursionen und Besichtigungen: von Schloss Sangaste über eine ehemalige sowjetische Atomraketenabschussbasis und den höchsten Berg des Baltikums bis hin zur Universitätsstadt Tartu. Schön war auch, dass das Programm nebenbei immer wieder Gelegenheit bot, die einladenden Badestellen der Umgebung zu besuchen.

Und leben in Estland nun Eisbären? Wir haben jedenfalls keine getroffen (wohl aber Mücken und Bremsen). Andere Fragen beantwortet die sehr hübsche Broschüre *Zwölf Fragen über Estland* (herausgegeben vom Estnischen Institut www.einst.ee) - und natürlich das RjB-Mitteilungen-Heft zur Heckenuni, das gegen Ende des Jahres erscheinen wird.