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Der Aufenthalt im Westerwald in der urigen Vollmerhütte mitten im Wald ohne Strom und fließend Wasser hat mittlerweile Tradition bei uns. Dieses Jahr waren wir zum zweiten Mal in Folge im Winter da. Doch während es letztes Jahr höchstens kalt doch wenig weiß war (in Essen lag genau an diesem Wochenende Schnee
), wartete diesmal eine wahre Winterwunderwelt auf uns.
Das begann schon damit, dass wir die Autos unten stehen lassen mussten und so im Dunkeln bei regem Schneetreiben 3km durch den Wald stapften. Zum Glück fiel man weich.
Den Samstagvormittag verbrachte die eine Hälfte von uns damit, mit Schlitten die übrigen Vorräte aus dem Auto zu holen, während die andere Hälfte versuchte, die Hütte in eine Sauna zu verwandeln.
Am frühen Abend stieg nach stundenlangen nachmittäglichen Vorbereitungen die große Schneeschlacht. Wer in diesem Wort das ball vermisst hat richtig aufgepasst, aus Schneebällen wurden nämlich schnell Eimer- und Kistenladungen und irgendwann Eisklötze, um die Trutzburgen gegenseitig einzuschmeißen. Als alle Burgen geschleift waren, wie der Fachmann sagt, kam es nach einer umfangreichen Gemüsebommelei zu einer haarsträubenden Activity-Runde und anschließendem Singeabend.
Am Sonntag trennten sich die Gruppen auch wieder kurz, der eine Teil putzte, versuchte anschließend über eine Stunde eine Tür abzuschließen während die zwei übrigen durchs Dorf irrten auf der Suche nach Hilfe für den eingschneiten Bus. Im Endeffekt haben wir ihn mit vereinten Kräften ausgegraben, die Straße geräumt und mit Kies und Fußmatten gestreut.
Ein hervorragendes, herrlich entspannendes Wochenende, das nächste Mal kommen wir vielleicht wieder im Sommer hierhin.
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