Bundesgeschichte der Freischar 1946 bis 1953

rauschert_web„Und wieder erblüht nach Nebel und Nacht …“
Bundesgeschichte der Freischar 1946 bis 1953
Über die Neugründung eines Jugendbundes und zur Jugendpolitik in den Nachkriegsjahren
von Klaus Rauschert, mit einer Einführung von Arno Klönne
208 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Personenregister
21 x 21 cm, broschiert
20 Euro


Deutschland in der Zeit gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Zerrissene Familien, zerstörte Städte, Flüchtlinge und Vertriebene, Wohnungsnot, Hunger und Unterernährung, der Zusammenbruch eines ganzen politischen Systems – und in dieser Trümmerlandschaft finden sich Jugendgruppen zusammen, bilden sich Jugendbünde, frei von den Zwängen der „Jugenddienstpflicht“, wie sie in der 1945 untergegangenen Hitlerjugend bestanden hatte.
Manche von ihnen knüpfen noch einmal an die Traditionen der Jugendbewegung vor 1933 an, so die Bündische Freischar. Über die Geschichte dieses Bundes, vom Neubeginn 1946 bis in die 1950er Jahre, berichtet dieses Buch. Es gibt einen Einblick in das damalige Gruppen- und Fahrtenleben, in jugendpolitische Versuche, auch in die Probleme, mit denen sich unabhängige Jugendbünde der Nachkriegszeit auseinander zu setzen hatten. – Im Titel des Buches wird aus dem Text eines in jenen Jahren gern gesungenen Liedes zitiert: „Und wieder erblüht nach Nebel und Nacht ein strahlender Tag im Lande …“ Zum Ausdruck kam darin das Lebensgefühl junger Menschen, die Diktatur und Krieg hinter sich lassen konnten.
Auf 208 Seiten – eingeschlossen zeitgenössische Texte, persönliche Erinnerungen, Quellennachweise und ein Personenregister -, illustriert durch zahlreiche Abbildungen, behandelt Klaus Rauschert die Gründungsphase und die ersten Jahre der Sturmschwalben/Freischar bis hin zur Spaltung von 1953/54. Eine umfangreiche Einführung von Arno Klönne stellt das Buch zudem in seinen historisch-politischen und jugendkulturell-jugendgeschichtlichen Zusammenhang.

Das Buch kann beim Verlag der Jugendbewegung bestellt werden.

Mit dem Erscheinen dieses Buches sollte das Projekt zur Freischargeschichte aber durchaus nicht abgeschlossen sein. Andere Redaktionskreise könnten sich eigene Ziele setzten, z. B. im Bereich von Regionalgeschichten oder mit Blick auf Spezialthemen wie z. B. die Publikationen des Bundes usw. Hier gäbe es ein weites und vielgestaltiges Terrain zu bearbeiten.

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